Galerie Heidi Bogner
  Philosophie & Vita

Philosophie:

Kunst wischt den Staub von der Seele. (Picasso)
Genau diese positive Ausstrahlung schaffen meine Arbeiten mit ihren kräftigen Farben, mit dynamischen Pinselstrichen und Linien, und den runden körperhaften, ja sinnlichen
Formen. Es sind scheinbar einfache Objekte, wie z.B. Flaschen, Blumen, Menschen, Früchte oder auch Kombinationen.
Alle sind erst einmal von mir erlebt, gefühlt, gesehen, dann trans- formiert in meinen persönlichen künstlerischen Ausdruck.
Wenn Sie näher an meine Bilder herantreten, werden sie von Ihnen zum Leben erweckt. Sie wirken wie Figuren, die zum korrespondieren einladen.
Die Bilder wollen nicht nur schön sein oder geliebt werden, nein – sie sind expressiv und impulsiv spontan.
Gemalte Zitronen wirken "zitronigsauer", Tulpen wirken blumig, leere Flaschen wirken großzügig, hell und dunkel, sie fließen im Bild zusammen und werden lebendig.

Meine bevorzugte Technik ist das Bearbeiten der Leinwände mit Öl- und Acrylfarben. Komplementärkontraste bringen lichterfüllte Farbflächen, durchzogen mit meinen typischen Linien.  Die Linien sind absichtlich nicht mit dem Lineal gezogen, sondern gemalt, gekratzt, gespachtelt oder sanft mit dem Pinsel aufgetragen.. Sie alle bewegen sich in organischen, runden Formen ohne Strenge. Dadurch wirken sie atmosphärisch und momenthaft. Die Formen und Farben grenzen sich nicht ab, sondern werden zur Einheit gearbeitet. Sie bilden Energieräume im Bild. Sie sind spontan, impulsiv. Sie wollen gesehen und erlebt werden von IHNEN! Sie strahlen von innen heraus.
Keine der Farben meiner Bilder kommt so z.B. auf einem Foto vor.

Künstlerische Vita und Ausstellungen Heidi Bogner:

*1961 in Traben-Trarbach. Abitur, Designstudiurn Trier, Diplomabschluss.
1985 Berlin Designerin in Werbeagentur
1986 selbständige Designerin Berlin.
1987 freischaffende Künstlerin in Traben-Trarbach mit eigenem Atelier und Galerie.

Jährliche Teilnahme an Ausstellungen und “Offene Ateliers” BBK Rheinland-Pfalz.

diverse Ausstellungen in Frankreich, Österreich , Luxemburg, Deutschland, Schweiz, Tschechien
1984       Trier FH
1987       Berlin,  Traben-Trarbach
1990       Leiwen,  Zeltingen
1991       Bonn,  Idar-Oberstein
1992       Wangen/Schweiz  Bernkastel-Kues
1993       Karlovy Vary
1997       Wittlich
1998       Sohren ,  Prüm
1999       Kempen ,Frankfurt
2000       Kues, Trier ,   Prüm,  Frankfurt
2001       Enkirch ,Wittlich, Lieser,  Traben-Trarbach   Minden  Frankfurt, Luxemburg
2002       Lellingen, Luxembourg, Petange, Traben-Trarbach,  Boppard A
             Minden Wittlich,  Paris,  Oberlech/Arlberg, 
               Enkirch,  Darscheid,  Petange, Oberlech, Arlberg
2003      Wittlich,  Lieser  Minden,  Österreich Oberlech/Arlberg
              Lellingen   Villeneuve- La-Guyard,    Idar-Oberstein
              Luxembourg   Ensch   Traben-Trarbach,
2004      Trier, Mainz
2005      Trier,  Enkirch Traben-Trarbach
2006      Zell, Zeltingen
2007      Bernkastel Kues, Luxemburg,  Enkirch
2008      Wolf
2009      Berlin, Bonn, Luxemburg
2010      Berlin, Leiwen, Zell, Bonn
2011      Nittel, Zell, Trier, Dernbach, Luxemburg
2017      Großer Kunstsalon TuFa Trier


Ständige Ausstellung in der eigenen Galerie: Traben-Trarbach, An der Mosel 25

Eröffnungstext zur Ausstellung „Unterwasser-Phanatsien“
in der ERA (Europ. Rechtsakademie), Trier

… wie sieht die Welt unter Wasser aus?

Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Unterwasser-Phanatsien“ von Heidi Bogner, zu der ich sie heute sehr herzlich begrüßen darf. Ohne ihre unvoreingenommene Wahrnehmung allzu sehr zu lenken, möchte ich Ihnen doch einige Informationen, ja, einen Wegweiser zur Hand geben, der Ihnen einen vertieften Einblick in das Werk der Künstlerin vermittelt.

„Unterwasser-Phantasien“ präsentiert eine Variation des wohl bekannten Stils von Heidi Bogner: Blumenmotive durchlaufen eine Metamorphose und entwickeln sich zu Wassergewächsen, durchkreuzt von marinen Motiven. In früheren Bildern der Künstlerin lassen sich bereits die Silhouetten von Fischen erahnen, sie haben sich – so sagt Heidi – in den letzten fünf Jahren zunehmend in ihrem Bewusstsein freigeschwommen. Beim Erschaffen dieser Bilder habe sie im Flow gearbeitet – will meinen: im Fluss.

Der Bezug zum Fluss ist dabei nicht nur im übertragenen Sinn gemeint, sondern sehr konkret zu verstehen: In ihren Bildern verarbeitet Heidi Bogner Mosel-und Regenwasser, Hochwasserschlamm und Treibhölzer aus der Mosel, die sie beim Schwimmen im Fluss entdeckt und an Land bringt. Wir können eine enge Verbundenheit der Künstlerin mit der Natur ihrer Heimat wahrnehmen, nicht nur im Material, sondern auch in den Motiven. Die leuchtende Farbgebung erinnert an die üppige Vegetation an der Mosel im Wandel der Jahreszeiten. Die Flaschenmotive der Fassdauben spiegel den Bezug zur alten Tradition des Weinbaus in der Region wieder. Heidi arbeitet mit runden, körperhaften und sinnlichen Formen. Gerade Linien und rechte Winkel sind der Künstlerin fremd, die dynamischen Formen haben einen weiblichen, oftmals erotischen Charakter.

Auf ein besonderes Element der Bilder möchte ich sie noch hinweisen: Heidi Bogner verarbeitet in ihren Bildern oft „Lebenslinien“, langgezogene Linien ohne Anfangs- und Endpunkte. Sie sollen den Betrachter an das schöpferische Leben erinnern, an „den Fluss“ des Lebens, in dem wir uns hier und jetzt in jedem Augenblick befinden. Anfang und Ende sind unvorhersehbar, umso mehr möchte ide Künstlerin anregen, das Hier und Jetzt auf der Lebenslinie zu genießen.

Ihre eigene Lebenslinie führte Heidi Bogner nach erfolgreichem Design-Studium von Trier nach Berlin, wo sie als selbstständige Designerin tätig war. Das Leben am Fluss, die tiefe Verwurzelung mit der Heimat, spiegelt sich im eigenen Atelier mit angeschlossener Galerie in Traben-Trarbach wider.

Wir sehen heute Bilder in Acryl, Fassdauben und Treibholzvögel, die in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Und ja, alle Objekte sind auch käuflich zu erwerben! Die Preise schwimmen nicht im Wasser, sondern ganz konkret dem jeweiligen Objekt zu entnehmen.

Genug der Worte, lassen wir die Bilder sprechen.Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Erkunden der „Unterwasser-Phantasien“ von Heidi Bogner.

Text: Dr. Ulrike Lüken (Dipl.-Psychologin)


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